Srebrenica: der Völkermord auf dem Balkan vor 20 Jahren

Zwischen dem 10. und 17. Juli 1995 wurden in Srebrenica im Zuge des Bosnienkriegs über 8000 bosniakische Männer und Jungen von serbischen Paramilitärs ermordet: das größte Kriegs-Verbrechen seit Ende des zweiten Weltkriegs in Europa. Zeitgleich waren UN-Soldaten in der Stadt stationiert, griffen aber nicht ein. 20 Jahre danach resümiert Professor Bernhard Stark von der Universität Passau, welche Lehren die internationale Gemeinschaft aus den damals begangen Fehlern gezogen hat. Felix Kraus berichtet.