Kinorezension "Umrika"

Flüchtlinge. Sie lassen sich auf Schlepper ein, nehmen eine beschwerliche Reise auf sich, nur ein Ziel im Auge: Ein besseres Leben in einem anderen Land. Doch was bewegt Menschen, ihre Heimat zu verlassen? Der Film “Umrika” – was auf Hindu Amerika bedeutet – stellt genau diese Frage. Ramakant, ein Junge aus dem indischen Dorf Jitvapur, begibt sich darin auf die Suche nach seinem Bruder, der vor Jahren mit dem Ziel, nach Umrika auszuwandern, verschwunden ist. Nur Briefe zeugen von seinen für das kleine Dorf unvorstellbar tollen Erlebnissen im gelobten Land. Ein Film über die Sehnsucht nach einem anderen Leben. Eine Rezension von Lisa Fleischer. Ihr Fazit: Indischer Film abseits von Bollywood über kulturelle Unterschiede und große Träume.